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Manfred Pachten schrieb am 12.02.2017 - 14:49 Uhr
Lieber Käptn Martin,
was Satire darf und was nicht, wird ganz aktuell diskutiert. Aber in diesem Fall geht es ja nicht um eine Satire, sondern um einen alternativen Bericht über die LA-Podiumsdiskussion aus der Sicht der Umgehungsstraßengegner. Allerdings mit Tatsachenbehauptungen, die nach meinen Informationen nicht stimmen.
Sie betreffen die erwähnten Zettel mit den zu erwartenden Fragen durch die Moderatorinnen und dass alleine der BUND-Vertreter diesen Zettel nicht bekommen habe, also als einziger unvorbereitet in das Frage- und Antwortspiel gehen musste. Seitens der LA-Redaktion wurde mir auf Anfrage versichert, dass es solche Zettel überhaupt nicht gegeben habe. Ich habe mir das auch gar nicht vorstellen können! Die anderen Vorwürfe in Hinblick auf fehlende Neutralität seitens des Veranstalters kann ich - der die Diskussion vor Ort vefolgte - nicht nachvollziehen. Ich jedenfalls empfand die Veranstaltung als sehr gelungen - auch wenn die Aussage des Ministerialbeamten natürlich die Frage aufwarf, ob unter diesem Gesichtspunkt eine solche Podiusmdiskussion oder ob ein runder Tisch überhaupt noch Sinn machen. Der Ministerialdirigent hat in seiner Deutlichkeit ja selbst die LA-Moderatorinnen geschockt.
Dass Ihr (die Triton-Bestzung) als Umgehungsgegner frustriert seid, ist verständlich. Das darf aber nicht zu solch einem bösartigen Alternativbericht führen. Noch ein Hinweis: Der LA mit seinem ausführlichen Bericht über die Veranstaltung erscheint ja auch erst morgen. Manchmal ist die Schnelligkeit des Netzes eher ein Übel!

Ich selbst war ja auch mal für die Umgehungsstraße. Weil ich oft nach Fulda fahre und dort alte Kollegen und Freunde treffe. Kürzlich allerdings bin ich klüger geworden. Ich war nämlich wandern auf den Wartenberger Rundwegen. Und habe am Rand des Lauterbacher Grabens die außerordentlich schöne Landschaft und Natur genießen können. In der Tat: Eine Bundesstraßentrasse durch diese schöne Landschaft wäre ein Vebrechen. Jetzt muss es darum gehen, eine Lösung für die Anwohner der bestehenden Bundesstraße zu finden. Geld genug wäre ja seitens des Bundes dafür vorhanden!!!

Lieber Käptn Martin, auch ein Schiffsführer kann sich mal verfahren. Er sollte dann aber seinen Fehler eingestehn und die Sache in Ordnung bringen. Satire darf alles, wenn es sich auch um eine Satire handelt. Aber auch unter dem Satire-Dach darf man keine Tatsachenbehauptungen in die Welt setzen, die nicht stimmen und zu Verletzungen führen.

Manfred Pachten
meiser schrieb am 13.01.2017 - 16:40 Uhr
Da gehört schon viel Mut dazu, in so einer kleinen Gemeinde, so scharf zu würzen. Alle Achtung. Und dazu nicht nur den Honoratioren, sondern auch noch der Lokalpresse in die Suppe zu spucken. Wehe, wenn Erdogan kommt. . .Chapeau aus dem Südwesten. Freitag, 13. Januar 2017 Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley Smiley
Manfred Pachten schrieb am 14.04.2016 - 13:19 Uhr
Hallo Käptn,

wen wunderts, dass es die Adolf-Spieß-Halle fertig gebracht hat, eine Atombombenexplosion auszulösen. Mich hats nicht verwundert. Denn wie im LA auch zu lesen war, kommen die Geldmittel für die Sanierung aus jenem Topf, der auch für Reaktorsicherheit zur Verfügung steht. Da passt ja wieder mal eins zum anderen.

Die in der SPD-Presseerklärung geäußerte Kritik ist bei vielen Menschen, die in den letzten Jahrzehnten mit der Spiess-Halle ihre Erfahrungen gemacht haben (sowohl aus der Perspektive des Publikums als auch als Veranstaltungs-Helfer), sehr gut angekommen. Es ist in der Tat folgendes zu befürchten: Da wurden Finanzmittel erbeten, ohne zu wissen, wie sie eigentlich und mit welchem Ziel eingesetzt werden sollen. Und dass die Öffentlichkeit bereits einbezogen worden sei (mit dem Hinweis von Vollmöller und Co auf relevante gesellschaftliche Gruppen wie dem Seniorenbeirat),halte ich für eine Schutzbehauptung. Es fällt doch auf, dass im LA unter dem Atombomben-Artikel eine Meldung platziert wurde, in der die interessierten Bürgerinnen und Bürger (jetzt erst?) gebeten werden, Vorschläge für eine künftige Nutzung der Halle zu formulieren.

Für mich stellt sich die Frage, wo wir uns in dem doch offenbar bereits laufenden Planungsverfahren überhaupt befinden. Denn jeder Bauherr weiß doch, dass an erster Stelle die Klärung der Frage zu stehen hat, wie eine künftige Nutzung des Projektes aussehen soll.

Als mit der Spieß-Halle einigermaßen vertrauter Lauterbacher Bürger erscheint es mir wichtig, das gastronomische Problem zu lösen und außerdem dafür zu sorgen, dass die Halle nutzungsvariabel (kleines/großes Publikum) sein sollte.

Das mal ganz ohne Satire. Auch wenn es sehr schwer fällt, angesichts des Atombomben-Artikels ernst zu bleiben.

Manfred Pachten
Günter Schlosser schrieb am 05.12.2015 - 23:36 Uhr
Hallo Freunde,
diese Ballerei ist leider kein schlechter Scherz sondern wohl eher die bittere Wahrheit und darüber hinaus scheinbar immer gerne ein gefundenes Fressen für Satireschreiber. Denn bereits vor 6 Jahren hatte ich im LA im Rahmen der damaligen Rubrik Uffgelese eine Glosse darüber geschrieben, die am 10. Dez. 2009 veröffentlicht wurde.Leider gab es seinerzeit weder ein feedback noch gar ein Ende dieser Tradition.
Freue mich daher, dass dieses Thema nun hier wieder aufgegriffen wurde. Manchmal muss man scheinbar nur etwas Geduld haben.
Smiley
Manfred Pachten schrieb am 05.12.2015 - 09:40 Uhr
Hallo Käptn,

als ich im LA die Christbaumkugel-Schießerei entdeckt habe, dachte ich zunächst an einen schlechten Scherz. Denn dass sich selbst die hohen Vogelsberger zu einer solchen Perversität hinreißen lassen, das hätte ich nicht in meinen kühnsten Befürchtungen erwartet. Was soll man dazu noch sagen. Vielleicht gibt es ja noch ehrenwerte Sportschützen in unserem Vogelsbergkreis, die ihren Sportkameraden im hohen Vogelsberg mal klar machen, dass einzig und alleine eine Zielscheibe das ihrem Sport angemessene Zubehör ist. Denn sonst ist zu befürchten, dass die Schützenvereine noch kritischer gesehen werden als sie ohnehin schon in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Dirk Kurzawa schrieb am 29.06.2015 - 13:05 Uhr
Hallo liebe Verantwortlichen des Triton-Magazins. Es ist sehr amüsant, Eure Beiträge zu lesen. Und wie bei aller Satire steckt im Kern auch immer ein Stück Wahrheit.

Deshalb: Weiter so. Und aufpassen, nicht den schmalen Grad zwischen lustig und (allzu) boshaft zur Seite der Boshaftigkeit kippen zu lassen.
 

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